Grascha (FDP): Landesbeauftragter prüft Fördermöglichkeiten Tiedexer Straße

Einbeck.

Auf Einladung des FDP-Landtagsabgeordneten Christian Grascha aus Einbeck informierte sich der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, vor Ort über den geplanten Ausbau der Tiedexer Straße zur 'Magistrale der Baukultur'. An dem Termin nahmen von der Stadt Einbeck die Bürgermeisterin Sabine Michalek und der Fachbereichsleiter Frithjof Look, die Sprecherin der Bürgerinitive Anja Linneweber, die Leiterin des Projektbüros für das Südniedersachsenprogramm Ulrike Witt sowie die FDP-Stadtratsfraktion mit Reinhard Binder und Marion Villmar-Doebeling teil.

Der Landesbeauftragte werde nun prüfen, welche Fördermöglichkeiten es gegebenenfalls für das geplante Projekt noch gebe. Im Fokus stehe dabei insbesondere die touristische Aufwertung der Straße. Christian Grascha machte nochmals deutlich, dass er es für falsch halte, wenn die Anwohner in der bisher genannten Größenordnung sich über die Straßenausbaubeiträge an dem Ausbau beteiligen sollen. „Die touristische Verbesserung unserer gesamten Stadt kann nicht zum 'Privatvergnügen' von einigen wenigen Anliegern werden“, so Grascha. Er begrüßte deshalb auch, dass der Rat sich offensichtlich von den bisherigen Planung verabschiedet habe. Auch die Verwaltung habe nun flexibel und bürgerorientiert reagiert und arbeite an anderen Lösungen. Der Einbecker Abgeordnete hofft, dass es mit überregionalen Fördermitteln gelinge, die Maßnahme durchzuführen und den Beitrag der Anwohner deutlich zu reduzieren oder ganz auf ihn zu verzichten.