Ehrenamt stärken mit der Ehrenamtskarte – auch in den Kinder- und Jugendfeuerwehren

Einbeck.

„Kinder- und Jugendfeuerwehren sind wichtig, weil sie sehr gute Jugendarbeit leisten und den Grundstein dafür legen, dass die Ortschaften und Städte unseres Landkreises auch in den nächsten Jahren funktionierende Ortsfeuerwehren haben“, so der Landtagsabgeordnete Christian Grascha nach dem Webtalk mit dem Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters. Neben der zur Verfügung Stellung von gutem Material, wie Schutzanzüge, Atemschutz oder Fahrzeuge, müsse vor allem das ehrenamtliche Engagement unterstützt werden. „Der Landkreis soll sich nach meinen Vorstellungen an dem Landesprogramm der Ehrenamtskarten beteiligen. Die Stärkung des Ehrenamtes darf keine Floskel bei Sonntagsreden sein, sondern muss konkretes Handeln bedeuten“, so Christian Grascha.

Die Städte Northeim und Einbeck, die schon am Programm beteiligten seien, könnten so ihre Angebote weiter ausbauen. Den Bürgerinnen und Bürgern, die ehrenamtlich in den anderen Städten und Gemeinden engagiert sind, könnten so aber die Vorteile der Ehrenamtskarte auch nutzen. Das Ziel müsse sein, dass die kommunalen Angebote vergünstigt zur Verfügung gestellt werden und weitere Unterstützungsprogramme mit den Unternehmen geschaffen werden. So können auch die Aktiven in den Feuerwehren davon profitieren. 

Grundsätzlich sei die Jugendfeuerwehr, auch im Landkreis Northeim, gut durch die Corona Pandemie gekommen. Es gab bei den Mitgliedzahlen sogar ein leichtes „Plus“, so Florian Peters, Kreisjugendfeuerwehrwart. Es habe sich gezeigt, dass digitale Abende nicht dauerhaft ein Ersatz sind. Gerade Kinder – und Jugendliche benötigten das aktive Miteinander. Die Kreisjugendfeuerwehr sei dort dennoch sehr aktiv gewesen. Das technische Equipment wurde aufgestockt und eine Reihe von Filmen, die auch gut eingesetzt werden konnten, entwickelt. 

Ein wichtiger Punkt sei es auch die Freizeiten wieder zu planen und durchzuführen. Hier müsse mit zusätzlichen Kosten gerechnet werden, da die Einhaltung erhöhter Hygieneanforderung sicherlich notwendig sei - auch im Jahr 2022. Die Feuerwehr wünsche sich hier eine Unterstützung, die es ermögliche, die Kosten für die Familien stabil auf dem Niveau von 2019 zu halten. Die Fördermittel sollten unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden.