Grascha drängt bei Förderschulen auf schnelle Entscheidung

Einbeck/Northeim/Hannover.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha hat sich jetzt wegen des Fortbestands der Förderschulen Lernen im Landkreis Northeim per Brief an den Kultusminister Grand Hendrik Tonne (SPD) gewandt. Ende April hat der Kreisausschuss des Landkreises Northeim beschlossen, einen Antrag zur Genehmigung zur Weiterführung der Förderschulen Lernen im Landkreis Northeim zu stellen. Dies sind die Erich-Käster-Förderschule in Northeim, die Osterbergförderschule in Bad Gandersheim sowie die Albert-Schweitzer-Förderschule in Uslar. „Bis heute gibt es trotz Erinnerung unserer Landrätin noch keinen Bescheid der Landesschulbehörde. Das ist für die Schulen, den Schulträger, aber vor allem für die Kinder und die Eltern eine Zumutung. Ich habe nun Minister Tonne gebeten, auf die Landesschulbehörde einzuwirken, damit wir zügig Planungssicherheit haben“, sagte Christian Grascha. Für alle drei Schulen wurde vom Landkreis die erforderliche Prognoserechnung für die Schülerzahlen vorgelegt. „Der Landkreis hat damit nachgewiesen, dass es auch weiterhin einen Bedarf für drei Förderschulen im Landkreis gibt. Ich erwarte, dass die Landesschulbehörde nun zügig die Genehmigung erteilt“, so Grascha.

Aus Sicht der Freien Demokraten seien die Förderschulen dauerhaft erforderlich. Leider hat die Große Koalition aus SPD und CDU in Hannover nur eine Verlängerungsoption von fünf Jahren für die Förderschule Lernen beschlossen. Die solle aber der Landkreis nutzen. „Die angekündigten Anmeldezahlen für die Förderschulen bestätigen die gute Arbeit, die vor Ort gemacht wird und den Bedarf. Es geht darum, die Wahlfreiheit für Kinder mit besonderem Förderbedarf zu erhalten“, sagte Grascha.