Die Freien Demokraten im Landkreis Northeim haben für die beiden Wahlkreise Einbeck und Northeim ihre Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr aufgestellt. Christian Grascha wird erneut im Wahlkreis Einbeck kandidieren, Marion Villmar-Doebeling im Wahlkreis Northeim. Die Landtagswahl findet am 14. Januar 2018 statt.

Christian Grascha ist seit 2008 Landtagsabgeordneter und parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag. Der 38jährige Geschäftsführer seines Finanzberatungsunternehmens ist verheiratet und hat zwei Töchter. Grascha ist außerdem Kreisvorsitzender der FDP, Kreistagsabgeordneter und stellvertretender Landrat. Marion Villmar-Doebeling kandidiert das erste Mal für den Landtag. Die gebürtige Einbeckerin ist promovierte Germanistin und hat langjährige, auch internationale, Lehrerfahrung. Seit 2002 ist sie zurück in Einbeck und arbeitet seitdem als Lehrbeauftragte für Deutsch, Englisch und Französisch. Villmar-Doebeling ist schulpolitische Sprecherin der Kreis-FDP und seit der Kommunalwahl  Stadtratsabgeordnete in Einbeck.Foto Grascha _ Villmar

Grascha und Villmar-Doebeling wurden einstimmig von den Mitgliedern gewählt. „Ich freue mich sehr, dass ich für unsere Heimat und für die FDP erneut ins Rennen geschickt werde. Niedersachsen wird zurzeit unter Wert regiert. Das wollen wir ändern. Politik für Südniedersachsen muss mehr sein als der Druck einiger Hochglanzbroschüren oder die Organisation von rot-grünen Stuhlkreisen. Von den Ankündigungen des Südniedersachsenprogramms ist leider nicht mehr übrig geblieben. Ich werde, wie bisher auch, konkret die Kräfte der Region unterstützen“, so Grascha. Insbesondere gilt es, Niedersachsen als Standort für die Wirtschaft wieder attraktiver zu machen.  Villmar-Doebeling möchte dazu beitragen, die eindimensionale Bildungspolitik von Rot-Grün mehrdimensional zu gestalten. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir in der Schulpolitik einen Wechsel schaffen. Unsere Schulen brauchen dringend Ruhe und Planungssicherheit. Schulpolitik darf nicht zu einer Dauerbaustelle werden. Dazu gehört, dass die Unterrichtsversorgung an allen Schulen endlich wieder deutlich verbessert wird und die Vielfalt der Schulformen mittel- und langfristig nicht durch eine „Schule für alle“ ersetzt wird. Die Umsetzung der Inklusion, die die FDP in der letzten Legislaturperiode mit auf den Weg gebracht hat, braucht deutlich mehr Zeit und deutlich mehr Lehrkräfte. Derzeit überfordert sie aber viele Beteiligte.“ Gleichzeitig betonen beide Kandidaten, dass Bildungsqualität wieder in den Fokus gerückt werden müsse. „Wir brauchen ein schnelles Ende der unendlichen Schulstrukturdebatten mit einem  echten und langfristigen Schulfrieden“, betont Villmar-Doebeling. Grascha ergänzt: „Marion Villmar-Doebeling ist eine anerkannte Bildungsexpertin mit langjähriger pädagogischer Erfahrung. Obwohl sie nicht in Northeim wohnt, haben wir uns entschlossen, sie im wahrscheinlichen Wahlkreis der Kultusministerin antreten zu lassen. Wir wollen Frau Heiligenstadt schon vor Ort mit ihrer eindimensionalen Schulpolitik stellen“, sagte Christian Grascha.