Kandidaten KreistagDie Freien Demokraten im Landkreis Northeim haben auf einem Kreisparteitag ein Programm für die Kreistagswahl am 11. September in diesem Jahr verabschiedet und dafür in allen Wahlbereichen Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. „Mit insgesamt 27 Mitstreitern haben wir unterschiedliche Persönlichkeiten aufgestellt, die Mut, Ideen und Erfahrung mitbringen. Wir wollen gestärkt im neuen Kreistag unseren Landkreis positiv verändern“, so der Kreisvorsitzende Christian Grascha. Folgende Kandidatinnen und Kandidaten treten in den Wahlbereichen an. Im Wahlbereich Einbeck/Bad Gandersheim: 1. Christian Grascha, 2. Torge Gipp, 3. Dr. Marion Villmar-Doebeling, 4. Heiko König, 5. Dr. Reinhard Binder, 6. Klaus-Peter Fleischer, 7. Marlies Grascha, 8. Herbert Kerl, 9. Reiner Jordan; im Wahlbereich Northeim/Kalefeld: 1. Irnfried Rabe, 2. Edgar Martin, 3. Tobias Schnabel, 4. Eckhard Ilsemann, 5. Klaus Oppermann, 6. Reinhard Hille, 7. Dietmar Dallmann; Im Wahlbereich Dassel/Uslar/Bodenfelde: 1. Melanie Bludau-Kater, 2. Antje Zacharias, 3. Klaus Kwasny, 4. Hans-Martin Glasing, 5. Bergit Korschan-Kuhle, 6. Dieter Böhlke; Im Wahlbereich: Moringen/Hardegsen/Nörten-Hardenberg/Katlenburg Lindau: 1. Dr. Christian Eberl, 2. Jens Hampe, 3. Michael Tschernich, 4. Geritt Korengel, 5. Jan Freier, 6. Thomas Spangenberg.

Die Freien Demokraten treten mit ihrem Programm für einen selbständigen Landkreis Northeim an. „Das funktioniert aber nur, wenn der Landkreis nicht durch Überschuldung zum Übernahmekandidaten wird. Deshalb wollen wir keine neuen Schulden. Der Landkreis muss sich auf Kernaufgaben, wie die Schulen, konzentrieren. Ein „Wünsch Dir was“ alá rot-grün darf es nicht wieder geben“, so Grascha. Bei der Schulpolitik gehe es den Freien Demokraten insbesondere um den Erhalt der vielfältigen Schulformen. Die Freien Demokraten wollen sich für den Erhalt der Realschulen, der Oberschulen, der Hauptschulen und der Gymnasien einsetzen. Die Schließung von kleineren weiterführenden Schulen zugunsten von zentralisierten Großschulen in den Zentren wolle man nicht. Auch die berufsbildenden Schulen im Landkreis leisten einen wesentlichen Beitrag zum Bildungserfolg junger Menschen. „Wir wollen das sie gestärkt werden und setzen uns auf der Landesebene weiter dafür ein, die schlechte Unterrichtsversorgung deutlich zu verbessern“, sagte Grascha.

Ein weiterer Schwerpunkt ist aus Sicht der FDP die Stärkung der Gründerkultur im Landkreis Northeim. Die Anzahl der Unternehmensgründungen sei in den vergangenen 10 Jahren halbiert worden. Die Freien Demokraten wollen durch einen positiven Geist für unternehmerisches Handeln dem entgegenwirken. „Wir wollen mit einem landkreisübergreifenden Gründerzentrum, Gründern einen optimalen Rahmen geben, damit zukunftsfähige Arbeitsplätze dauerhaft im Landkreis entstehen können“, so Grascha.

Bei den in den Landkreis kommende Flüchtlinge machen sich die Freien Demokraten weiterhin dafür stark, dass diese nicht in Massenunterkünften sondern dezentral untergebracht werden. Der entscheidende Schlüssel für die Integration sei aber der Arbeitsmarkt. Hier setzt die FDP auf ein Bündnis für Arbeit aus Handwerkern, weiteren Arbeitgebern und Gewerkschaften ein. Das Land müsse dem Landkreis auch den rechtlichen Rahmen schaffen, damit abgelehnte Asylbewerber auch in ihre Heimatländern zurückgeschickt werden können.