Einbeck/Göttingen. Die Universität Göttingen hat in diesem Jahr bisher 71 Deutschlandstipendien an Studenten vergeben. Das hat der Einbecker FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha mitgeteilt. „Beim Deutschlandstipendium zählt nicht, woher jemand kommt, sondern wer er ist und was ihn auszeichnet“, sagt Grascha, „mit dem Stipendium fördern wir den Aufstieg durch Bildung und ermöglichen mehr jungen Menschen eine akademische Ausbildung. Wir bringen die kreativsten Köpfe Niedersachsens nach vorne.“
Für den Erhalt des Stipendiums sind nicht allein gute Noten ausschlaggebend, sondern auch gesellschaftliches Engagement oder besondere Lebensumstände. Ein Stipendiat wird unabhängig vom Einkommen der Eltern mit 300 Euro monatlich gefördert. Die Kosten dafür teilen sich Bund und private Förderer. „Wir finden es gut, dass die Wirtschaft bei diesem Modell mit im Boot ist“, meint Grascha, „sie leistet einen wichtigen finanziellen Beitrag, den die Hochschulen einwerben müssen.“ Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion erhofft sich mittelfristig eine neue Stipendienkultur in Deutschland. „Wir wollen die Begabtenförderung weiter verbessern.“
Zugleich gebe es in diesem Jahr deutlich mehr Studienanfänger in Göttingen, freut sich Grascha. Mit 4790 Studienanfängern gebe es ein Plus von 16 Prozent. Das sei ein Zeichen für die hervorragende Qualität der Lehre in Göttingen, so der FDP-Politiker.
