Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion Christian Grascha begrüßt, dass beim Ausbau des Hochspannungsnetzes verstärkt auf Erdkabel gesetzt wird. Das hatte der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle angekündigt. „Es ist wichtig, beim Netzausbau die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln“, sagt Grascha. „Dass sich allerdings die SPD jetzt den Erfolg auf die Fahnen schreibt, ist peinlich und unglaubwürdig. Die jetzige Gesetzeslage stammt aus der Zeit, in der die SPD noch regierte. Dagegen hatte es vor Ort scharfe Proteste gegeben. Heute versuchen die Sozialdemokraten sich darzustellen, als seien sie die Spitze der Bürgerbewegung – das ist komplett unglaubwürdig.“

Grascha zufolge ist der Aus- und Aufbau leistungsfähiger Hochspannungsnetze eine Schlüsselaufgabe der Energiepolitik der nächsten Jahre. „Die schwarz-gelbe Landesregierung wird dabei die Interessen der Menschen in Niedersachsen weiter gewissenhaft vertreten. Die verstärkte Nutzung der Erdverkabelung ist dabei ein wichtiger Bestandteil verantwortungsbewusster Energie- und Infrastrukturpolitik.“